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Duchess Cape



langes Cape

Autor: Natron
Schwierigkeit: 1 von 4
24 Fotos dazu

As goth as it gets!

Der Klassiker: Das schwere schmal geschnittene Cape aus schwarzem Pannesamt, mit spitzer Kapuze. Innen komplett mit dunklem blutrotem Satin gefĂŒttert. Vorne mit silbernen Knöpfen und Kettchen zu schließen. Reicht je nach Tagesform bis zum Knöchel oder bis zum Boden (je nachdem wie viel Wasser es beim Wolkenbruch in Leipzig aufsaugt;).



Material


Preis



Anleitung

stoff zerschneiden Als erstes werden die einzelnen Teile aus Samt und Satin zugeschnitten: Das RĂŒckenteil, die vorderen Teile und die Kapuze. Wichtig ist, dass die Satinteile nur 130 cm hoch sind. Die Kapuze ist die selbe.
ACHTUNG: In der Zeichnung rechts ist ein Fehler! Es muß bei der Kapuze 45 cm Breite heißen, nicht 40 cm. Dann wĂŒrde das spĂ€ter nicht mehr passen. (Danke Nicole!!)

So solls aussehen:

Seite (einmal so, einmal spiegelverkehrt!!!) RĂŒcken, 1 mal Kapuze, 1 mal


Die Satinteile sollten jetzt genauso aussehen wie die Samtteile (von der Form natĂŒrlich nur :-) Wir werden jetzt erstma ein Samtcape, dann ein Satincape und dann die beiden zusammen nĂ€hen als Außen und Futter.

so spart man stoffNoch ein Hinweis: Wenn man Stoff verwendet, der innen und außen gleich aussieht (einfacher Satin zB, geht gut fĂŒr das Futter) kann man die beiden Vorderteile anders ausschneiden und so Stoff sparen. Siehe Zeichnung link.
Das ist ein Hinweis von der lieben Nicole!!


nochmal sparenUnd noch eine Idee zum Stoffsparen: Geht sogar mit Stoffen die innen und aussen nicht gleich sind - dafĂŒr dĂŒrfen sie aber auf keinen Fall derart gemustert sein dass es auffĂ€llt wenn das Muster "auf dem Kopf" steht. Schaut euch auf dem Bild an wie die Seiten- & RĂŒckenteile ausgeschnitten werden. Das rote ist Verschnitt. Macht dann also 140 x 245 (incl. Kapuze). Danke KĂŒhli!

Beide Tipps sind zB bei Wolle oder Loden sehr hilfreich, weil man den Stoff idR drehen und wenden kann wie man will und er ausserdem recht teuer ist.


Kapuze annÀhenLos gehts mit dem Samtcape:
Zuersteinmal die Kapuze fertig machen, dazu die hintere Naht schließen. Also auf links gedreht stecken, probieren und nĂ€hen und zurĂŒckwenden. Außerdem vorne wo sie offen ist den Rand sĂ€umen.
schulternDann werden die Schulter- und SeitennĂ€hte des Capes geschlossen. Auch auf links gewendet nĂ€hen und dann zurĂŒckwenden.Dabei ist folgendes zu beachten: Die Schulterpartien sind ein bißchen schwierig, dh ihr mĂŒĂŸt selber ausprobieren wie flach/steil/gebogen ihr das haben wollt, damit keine Beulen oder komische Falten entstehen. Also erstmal großzĂŒgig stehenlassen, zusammenstecken und nachkorrigieren. Vielleicht so wie links.
Dabei aufpassen, daß die SchulternĂ€hte nicht zu weit geschlossen werden, schließlich soll die Kapuze ja noch eingepasst werden. Lieber erstmal zu kurz nĂ€hen und spĂ€ter schließen, was noch offen ist, nachdem die Kapuze festgenĂ€ht wurde.
Das Cape nimmt Formen an!
Jetzt wird die Kapuze eingenĂ€ht: Die hintere Naht der Kapuze muß mittig auf das RĂŒckenteil des Capes treffen. Ich hoffe diese ĂŒberdimensionierte Kukluxklan-Zeichnung rechts hilft ein wenig :-)

Damit wÀre dann das Samtcape schon als solches zu erkennen. SÀmtliche SÀume können jetzt gemacht werden udn wer kein Futter will, kann einen Verschluss anbringen und ist fertig.

Ich weiß es ist verfĂŒhrerisch, aber wir möchten doch gerne ein Cape mit Satinfutter, oder? Was soll sonst aus dem ganzen Satinstoff werden? KissenhĂŒllen? Na bitte.
Weiter geht! :-)

Jetzt macht man nochmal exakt das gleiche mit dem Satinstoff, also nĂ€ht sozusagen ein Satincape. Allerdings wird das noch nicht gesĂ€umt, außer unten an Abschluß. Achtet auch darauf, dass diesmal die schöne, glĂ€nzende Seite innen sein muß!

Wenns soweit fertig ist, wird es an den Schultern Naht auf Naht in das Samtcape genĂ€ht. Am besten erstmal stecken und anprobieren falls sie doch nicht perfekt gleich geworden sind. Wenn das gemacht ist kommen sie SĂ€ume dran. Satin an allen Kanten nach innen umfalten (evtl bĂŒgeln, das macht sich besser) und von innen auf die Samtkanten stecken. Probieren ob keine seltsamen Falten entstehen. Dann nĂ€hen (hier kommt einem die NĂ€hmaschine zugute: Mit verschiedenfarbigem Ober- und Unterfaden sieht man die NĂ€hte weder innen noch außen wenn man verschiedenfarbige Stoffe genommen hat).

So, jetzt fehlt nur noch der Verschluss. Dazu mal anziehen, udn festlegen, wo der Verschluss sitzen soll. Nicht zu weit oben, dann stranguliert einen das Cape wenn mans zurĂŒckschlĂ€gt. Zu weit unten auch nicht, das sieht nicht aus. Verschluss annĂ€hen und fertig!
Oder, halt! Vielleicht sollte noch jemand das Satinfutter bĂŒgeln, wenns sehr zerknautscht wurde. Knitterlook in Satinsachen ist ein großes No-No!


Variationen


Empfehlung

Eigentlich nicht sonderlich schwer. Das Einpassen des Futters und der Kapuze und das Abrunden der Schultern sind die einzigen Punkte wo es etwas mehr Konzentration erfordert. Aber das kriegt ihr hin. Übrigens ist das Duchesscape das erste StĂŒck, das wir gemacht haben (und jetzt erst mit Anleitung erhĂ€ltlich? Sauerei!) falls euch das Mut macht ;-)

Musiktipp

Natron empfiehlt: Was nostalgisches. The 69 Eyes (jaja, auch wenns Kinderkram is) mit "blessed be".





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