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Spinnennetzbeutel



Beuteltasche

Autor: Soda
Schwierigkeit: 1 von 4
13 Fotos dazu

Ein Beutel voller Spinnen

Der Pompadour-Schnitt-Beutel aus schwarzem Pannesamt mit silbernem Spinnendruck wird dich ĂŒberall hin begleiten. Mit Kordelzug oben und einem breiten TrĂ€ger.

Varianten:




Material


Preis

Nur ein Material, das wird billig! Es kommt hier ganz auf den Preis des Stoffes an, Samt kostet so etwa 6 € der Meter.


Anleitung

Zuersteinmal schneiden wir den Boden aus, das ist ein Kreis mit einem Durchmesser von etwa 25 cm. Dann schneiden wir die Sackwand (hihi) aus, ein rechteckiges StĂŒck mit den Maßen 50 x 85 cm aus. Nun nĂ€hen wir (von Hand!) die lange Kante des Rechtecks an den Kreis. Einmal rundherum, Nahtzugaben lassen. Kann man vermutlich auch mit der Maschine nĂ€hen, stell ich mir aber schwierig von. Laßt beim AnnĂ€hen am Anfang ein paar cm von der Rechteckkante ĂŒberstehen. Nachdem einmal rumgenĂ€ht worden ist, stellen wir nĂ€mlich fest, daß die eben stehengelassene Kante nun auf die andere Kante des Rechtecks stĂ¶ĂŸt, wo auch etwas ĂŒberstehen sollte (wenn nicht, habt ihr den Kreis vielleicht zu groß gemacht. Das ist kein Drama, setzt einfach einen Streifen Samt zwischen die Kanten des Rechtecks). Die beiden Kanten jetzt zusammennĂ€hen, das geht wieder mit der Maschine. Achtung, wenn der Samt sich strecht nehmt einen Zickzack Stich. So, jetzt haben wir schon einen Sack. Jetzt verstĂ€rken wir erstmal die Bodennaht. Dazu wird ein Stoffstreifen (85 x 5 cm) an den LĂ€ngskanten umgeschlagen und von innen links und rechts neben der runden Bodennaht festgenĂ€ht. Das verstĂ€rkt nicht nur die Naht, sondern sieht auch innen ordentlicher aus.

Nun werden an der Öffnung des Beutels etwa 5 cm nach innen umgeschlagen und festgenĂ€ht. Ihr könnt hier die Höhe des Beutels festlegen, dazu mehr oder weniger umschlagen. GegenĂŒber der (maschinellen) Seitennaht machen wir jetzt ein Loch in die Ă€ußere Lage des Tunnels den wir eben genĂ€ht haben. Einfach nur ein Loch reicht, ganz Geschickte können da natĂŒrlich auch ein richtiges Knopfloch mit der Maschine aufsteppen, das dann aber BEVOR der Tunnel genĂ€ht wird.

trĂ€gerJetzt brauchen wir ein Band zum Zuziehen. Dazu schneiden wir einen Streifen ĂŒber die grĂ¶ĂŸte LĂ€nge die der Stoff hergibt, bei mir sind das ca. 120 cm. Das Band sollt so etwa 6 cm breit sein. Die langen Kanten schlagen wir nach innen um, dann wird das Band der LĂ€nge nach gefaltet, daß es so etwa 2 cm breit ist und mit der Maschine zusammengenĂ€ht. Verwendet hier unbedingt einen Zickzack, das Band strecht sich ob man will oder nicht. Die Enden vom Band werden entweder umgenĂ€ht oder zugeknotet. Dann kann man es schonmal in den Tunnel fĂ€deln und zum Schluß die Enden miteinander verknoten, dann rutscht es garantiert nicht mehr raus.

Fehlt noch ein TrĂ€ger. Dazu schneiden wir zweimal das Schema zu. Meine Maße beinhalten hier keine Nahtzugaben! Die beiden Seiten des TrĂ€gers werden aufeinander gelegt (schöne Seiten nach außen!), dann sĂ€mtliche Kanten umschlagen und zwischen die Stofflagen stecken, alles mit der Maschine (Zickzack) zusammennĂ€hen. Schließlich wird der TrĂ€ger oben unterhalb des Tunnels auf die Seitennaht (also gegenĂŒber des BĂ€nderloches) aufgenĂ€ht, und unten an der Seitennaht entlang der Bodennaht festgenĂ€ht. Das macht man am besten wieder von Hand. So, fertig!


Variationen


Empfehlung

Der Beutel ist total einfach zu nĂ€hen. Er kann auch ohne NĂ€hmaschine gemacht werden. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit eure Garderobe einfach und billig um ein wichtiges Accessoire zu bereichern und euch dabei auch noch hemmungslos auszukitschen!


Musiktipp

Soda empfiehlt: Was aus meiner Anfangsphase, den Beutel hab ich nÀmlich schon total lange, vielleicht ganz kultig Diaspora und Vermillion Fields aus Berlin. Die meisten von euch kennen die vermutlich nicht, sind halt Lokalhelden, aber die spielten als ich das allererste Mal in einem Gruftclub war!





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