Home   Klamottenübersicht   Tippübersicht   Kontakt   About   FAQ

Kuscheliger Muff



Muff

Autor: La Comtesse
Schwierigkeit: 1 von 4
27 Fotos dazu

Material Preis Anleitung

Erst einmal solltet ihr euch ĂŒberlegen, wie groß euer Muff werden soll. Meiner (fĂŒr DurchschnittsfrauenhĂ€nde *g*) ist insgesamt 28 cm breit. Rundrum gemessen komme ich auf 32 cm, was mit ein bisschen Mathematik zu ca. 10 cm Durchmesser fĂŒhrt.
Wer's genau wissen will: 2 * Pi (3,141) * r (Radius) = Umfang
2 * 3,141 * r = 32
r = 5,09
Radius ist halber Durchmesser, also 5,09 * 2 = 10,18
Wenn ihr also nen grĂ¶ĂŸeren Durchmesser wollt, könnt ihr euch so ausrechnen, wie lang euer Stoffstreifen fĂŒr den Oberstoff sein muss. Bei mir wie gesagt misst der Oberstoff 26 cm * 32 cm.

Kommen wir zum Futterstoff. Da sich die Futterstoffwurst in der Oberstoffwurst befindet, muss der Futterstoff also nicht ganz so lang [Umfang kann ca. 1 cm kleiner sein -Natron] sein (ich hab das bei mir allerdings vernachlÀssigt, geht auch so).
Allerdings muss der Futterstoff breiter sein als der Oberstoff, schließlich soll er ja links und rechts herauslugen. Schaut euch am besten mal die Fotos an, ein Bild sagt mehr als tausend Worte ;-)
Soll das Futter also auf jeder Seite 1 cm herausschauen, brauchen wir fĂŒr die Breite des Futterstoffs die Breite des Oberstoffs plus 4 * 1 cm (26 cm + 4 cm). Auf jeder Seite schaut 1 cm raus, also 26 cm + 2 cm gibt 28, so breit wie mein Muff ist. [Der sichtbare Futterstoff liegt doppelt, daher gibt man die 4fache Menge zu -Natron]

Stoffe
Schneidet die beiden Teile zu, Nahtzugaben nicht vergessen, und steckt die beiden Teile auf rechts auf rechts zusammen, Kante an Kante. Jetzt nĂ€ht ihr diese fest und verfahrt mit der anderen Seite genauso. Hierbei ist jetzt natĂŒrlich der Oberstoff nicht so breit wie der Futterstoff.
Seitennaht Seitennaht
Habt ihr beide NĂ€hte gemacht, dreht ihr euren Muff-in-progress richtig herum. Nun 'verteilt' ihr den ĂŒberschĂŒssigen Futterstoff auf beide Seiten gleichmĂ€ĂŸig (bei uns also 1 cm je Seite). Ich habe die Nahtzugaben so hingeklappt, dass sie in der entstehenden Kante liegen, da so könnt ihr euch das VersĂ€ubern sparen. NĂ€ht an beiden Seiten sauber an der Kante Oberstoff-Futterstoff entlang.
Kanten
Jetzt klappt ihr den Muff in der Mitte zusammen, dass sich die noch nicht genĂ€hten Kanten von Ober- und Futterstoff berĂŒhren, und zwar so, dass der Futterstoff außen ist. Jetzt könnt ihr den Oberstoff an der oberen Kante zusammennĂ€hen.

Die entstandene Wurst fĂŒllt ihr jetzt richtig schön dick mit Teddywatte [zwischen Futter und Oberstoff stopfen -Natron], dann wird der Futterstoff (von Hand) zusammengenĂ€ht und die Kanten, wo sich die FutterstoffaußenrĂ€nder berĂŒhren, versĂ€ubert. Fertig ist die Wurst.

Nein, ihr habt keinen Fehler gemacht. NatĂŒrlich mĂŒsst ihr das Ganze jetzt noch wenden, schön vorsichtig, damit die NĂ€hte nicht platzen. Wenn jetzt im einen Teil des Muffs mehr Teddywatte ist als im andren, schĂŒttelt und drĂŒckt den Muff ein bisschen, bis sich die Watte wieder verteilt hat.

Jetzt nĂ€ht ihr noch die beiden SchĂŒsselanhĂ€ngerringe an den Muff, dort wo sich Ober- und Futterstoff berĂŒhren. Achtet darauf, dass ihr genug Stiche macht, schließlich soll ja das Gewicht eurer HĂ€nde vom Muff getragen werden. Zum Schluss knotet ihr noch die Kordel an die Ringe.

Fertig!


Variationen

Der Muff vertrĂ€gt natĂŒrlich jegliche Art von Deko, Satinschleifchen, Spitze, aufgenĂ€hte Perlen, was auch immer euch einfĂ€llt.


Empfehlung

Meiner Meinung nach ist der Muff auch fĂŒr absolute NĂ€hanfĂ€ngerInnen ĂŒberhaupt kein Problem.





Zurück zur Kategorie
Zurück zur Klamottenübersicht
Zurück zu N&S