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Huhn



Huhn

Autor: T. T. Kreischwurst
Schwierigkeit: 2 von 4
5 Fotos dazu

Material: Preis:
Ich hatte das alles zu Hause, war also umsonst. Ansonsten wĂŒrde ich das Ganze auf maximal 5€ schĂ€tzen.


Anleitung:

1. Zeichnet euch die Grundform des Huhns auf bis es euch gefÀllt. Das werden die Seitenteile vom Huhn. Die sind jetzt aber noch nicht ganz fertig- wartet mal bis Schritt 3 *g*. Ihr messt nun von der Schwanzspitze bis zu dem Punkt wo ungefÀhr dieses Hautteil, was unter dem Schnabel ist hingehört (mir fÀllt der Name einfach nicht ein). Es kann auch etwas höher sein, ganz genau kommt ihr da eh nicht hin ;).



2. Jetzt kommt der Mittelteil- braucht ihr 1x. Ihr faltet ein Papier, was so lang ist wie ihr gemessen habt 2 mal: einmal lĂ€ngs, einmal quer. Die HĂ€lfte von der gemessenen Zahl nehmt ihr als Höhe. Die Breite könnt ihr euch aussuchen, je nachdem wie dick euer Huhn sein soll :). Die 2 Endpunkte werden verbunden und der Überschuss wird abgeschnitten. Wenn ihrs aufklappt habt ihr - Tada!- eine Raute.



3. Jetzt braucht ihr noch FlĂŒgel. Malt sie einfach wie sie proportional am besten passen und sie euch gefallen. Falls sie nicht symmetrisch sind braucht ihr 2x2 spiegelverkehrte Teile, ansonsten ist's egal. Ganz schlaue nehmen aber einfach 2 Waschhandschuhe und runden einfach die Kanten ab ;). Wenn ihr die fertig habt nehmt ihr sie und positioniert sie so, wie sie ihr sie spĂ€ter haben wollt. Diese Stelle markiert ihr jetzt und schneidet da das Huhn Seitenteil durch, damit man da die FlĂŒgel einsetzen kann. Diese 2 Teile braucht ihr jetzt je 2x- natĂŒrlich auch spiegelverkehrt.



4. Fehlen noch die fisseligeren Teile ;). Hab sie euch als Beispiel aufgemalt. Hierbei gilt: macht sie am besten etwas grĂ¶ĂŸer als dass ihr glaubt wie sie sein mĂŒssen, sonst wird das ganze ziemlich friemelig spĂ€ter. Was hier jetzt orange und rot werden muss ist klar, oder?



Vergesst beim Ausschneiden spÀter die Nahtzugabe nicht!

So, nun haben wir 7 Teile. Die gilt es aneinander zu bekommen.

Zuerst kommen sie FlĂŒgel dran. Sie nĂ€ht ihr jetzt rechts auf rechts zusammen und fĂŒllt sie ganz leicht mit etwas FĂŒllwatte. Danach nehmt ihr die Kopfteile des Huhns und nĂ€ht je einen FlĂŒgel (2 auf einer Seite hĂ€tte wohl was von Picasso ;)) dahin wo ihr euch das vorher markiert habt. Sind sie dran kommt auf die andere Seite der Schwanzteil vom Huhn. Kopf- und Schwanzteil liegen dabei rechts auf rechts und der FlĂŒgel dazwischen. Achtet darauf, dass der FlĂŒgel INNEN liegt, ihr ihn also beim NĂ€hen nicht seht.
Jetzt habt ihr schon 2 fast fertige halbe HĂŒhnchen, hihi.

Nun machen wir uns an die Kleinteile. Die werden erstmal alle rechts auf rechts zusammen genĂ€ht und dann richtig rumgefummelt. Da ist ein Stift recht hilfreich bei. FĂŒllen braucht ihr die nicht, die stehen eigentlich auch so.
Jede HĂŒhnerseite bekommt unten ein Bein dran und dann sucht ihr euch eine LieblingshĂŒhnerseite aus. An diese kommen die restlichen Sachen, wo ihr meint, dass es am besten aussieht.

Nun kommt der Mittelteil ins Spiel.
Von der Schwanzspitze aus nach vorne gehend heftet ihr ihn fest und nĂ€ht ihn erst an der einen HĂŒhnerhĂ€lfte, dann an der anderen an. Drauf achten, dass die FĂŒĂŸe nach innen zeigen!

Mittelteil dran?
Dann wird nun das restliche Huhn geschlossen, allerdings lasst ihr am RĂŒcken, zwischen Hals und Schwanzteil ein Loch, das so groß ist, dass eure Hand da halbwegs gut reinpasst. Am besten ihr sichert die Nahtenden ab, damit es spĂ€ter nicht aufriffelt. Das macht ihr so, dass ihr einmal zurĂŒck und noch einmal noch vorne nĂ€ht.
Einmal wenden und nun habt ihr ein ziemlich hungrig aussehendes Huhn, was umgehend mit FĂŒllwatte gefĂŒttert werden mag. Ihr hört damit nicht auf, bis es ganz satt und rund ist. Dann heftet ihr den noch offen stehenden Teil zusammen, dass es gut aussieht und nĂ€ht ihn zusammen. Vorsichtige machen das per Hand, faule, wie ich, versuchen irgendwie das Huhn in die NĂ€hma zu quetschen ;).

Fehlen noch die Knöpfe, die als Augen dienen und fertig ist das Huhn.
Bockbock!


Empfehlung:
Das ist wirklich nicht schwer. Was etwas nervt sind die kleinen Teile und der evtl. Knoten im Kopf wenn man umdenken muss wie das mit Innen und Außen funktioniert, aber mit etwas Geduld und Spucke kriegt das jeder hin.
Frottee geht beim auftrennen schnell kaputt und zerfasert an den RĂ€ndern, deswegen wird ich fĂŒr AnfĂ€nger evtl. einen anderen (am besten glatten) Stoff wĂ€hlen. PlĂŒsch wĂ€re dann auch nicht so geeignet, weil man sich da leicht verhaspelt wie groß man da einzelne Teile machen muss (nĂ€mlich immer viiiiiel grĂ¶ĂŸer als man denkt ;)).

Musiktipp:
Comedian Harmonists "Ich wollt' ich wÀr' ein Huhn"





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