Huhn



Eine Anleitung von Wurstinella. Vielen Dank dafür!

Material: Preis:
Ich hatte das alles zu Hause, war also umsonst. Ansonsten würde ich das Ganze auf maximal 5€ schätzen.


Anleitung:

1. Zeichnet euch die Grundform des Huhns auf bis es euch gefällt. Das werden die Seitenteile vom Huhn. Die sind jetzt aber noch nicht ganz fertig- wartet mal bis Schritt 3 *g*. Ihr messt nun von der Schwanzspitze bis zu dem Punkt wo ungefähr dieses Hautteil, was unter dem Schnabel ist hingehört (mir fällt der Name einfach nicht ein). Es kann auch etwas höher sein, ganz genau kommt ihr da eh nicht hin ;).



2. Jetzt kommt der Mittelteil- braucht ihr 1x. Ihr faltet ein Papier, was so lang ist wie ihr gemessen habt 2 mal: einmal längs, einmal quer. Die Hälfte von der gemessenen Zahl nehmt ihr als Höhe. Die Breite könnt ihr euch aussuchen, je nachdem wie dick euer Huhn sein soll :). Die 2 Endpunkte werden verbunden und der Überschuss wird abgeschnitten. Wenn ihrs aufklappt habt ihr - Tada!- eine Raute.



3. Jetzt braucht ihr noch Flügel. Malt sie einfach wie sie proportional am besten passen und sie euch gefallen. Falls sie nicht symmetrisch sind braucht ihr 2x2 spiegelverkehrte Teile, ansonsten ist's egal. Ganz schlaue nehmen aber einfach 2 Waschhandschuhe und runden einfach die Kanten ab ;). Wenn ihr die fertig habt nehmt ihr sie und positioniert sie so, wie sie ihr sie später haben wollt. Diese Stelle markiert ihr jetzt und schneidet da das Huhn Seitenteil durch, damit man da die Flügel einsetzen kann. Diese 2 Teile braucht ihr jetzt je 2x- natürlich auch spiegelverkehrt.



4. Fehlen noch die fisseligeren Teile ;). Hab sie euch als Beispiel aufgemalt. Hierbei gilt: macht sie am besten etwas größer als dass ihr glaubt wie sie sein müssen, sonst wird das ganze ziemlich friemelig später. Was hier jetzt orange und rot werden muss ist klar, oder?



Vergesst beim Ausschneiden später die Nahtzugabe nicht!

So, nun haben wir 7 Teile. Die gilt es aneinander zu bekommen.

Zuerst kommen sie Flügel dran. Sie näht ihr jetzt rechts auf rechts zusammen und füllt sie ganz leicht mit etwas Füllwatte. Danach nehmt ihr die Kopfteile des Huhns und näht je einen Flügel (2 auf einer Seite hätte wohl was von Picasso ;)) dahin wo ihr euch das vorher markiert habt. Sind sie dran kommt auf die andere Seite der Schwanzteil vom Huhn. Kopf- und Schwanzteil liegen dabei rechts auf rechts und der Flügel dazwischen. Achtet darauf, dass der Flügel INNEN liegt, ihr ihn also beim Nähen nicht seht.
Jetzt habt ihr schon 2 fast fertige halbe Hühnchen, hihi.

Nun machen wir uns an die Kleinteile. Die werden erstmal alle rechts auf rechts zusammen genäht und dann richtig rumgefummelt. Da ist ein Stift recht hilfreich bei. Füllen braucht ihr die nicht, die stehen eigentlich auch so.
Jede Hühnerseite bekommt unten ein Bein dran und dann sucht ihr euch eine Lieblingshühnerseite aus. An diese kommen die restlichen Sachen, wo ihr meint, dass es am besten aussieht.

Nun kommt der Mittelteil ins Spiel.
Von der Schwanzspitze aus nach vorne gehend heftet ihr ihn fest und näht ihn erst an der einen Hühnerhälfte, dann an der anderen an. Drauf achten, dass die Füße nach innen zeigen!

Mittelteil dran?
Dann wird nun das restliche Huhn geschlossen, allerdings lasst ihr am Rücken, zwischen Hals und Schwanzteil ein Loch, das so groß ist, dass eure Hand da halbwegs gut reinpasst. Am besten ihr sichert die Nahtenden ab, damit es später nicht aufriffelt. Das macht ihr so, dass ihr einmal zurück und noch einmal noch vorne näht.
Einmal wenden und nun habt ihr ein ziemlich hungrig aussehendes Huhn, was umgehend mit Füllwatte gefüttert werden mag. Ihr hört damit nicht auf, bis es ganz satt und rund ist. Dann heftet ihr den noch offen stehenden Teil zusammen, dass es gut aussieht und näht ihn zusammen. Vorsichtige machen das per Hand, faule, wie ich, versuchen irgendwie das Huhn in die Nähma zu quetschen ;).

Fehlen noch die Knöpfe, die als Augen dienen und fertig ist das Huhn.
Bockbock!


Empfehlung:
Das ist wirklich nicht schwer. Was etwas nervt sind die kleinen Teile und der evtl. Knoten im Kopf wenn man umdenken muss wie das mit Innen und Außen funktioniert, aber mit etwas Geduld und Spucke kriegt das jeder hin.
Frottee geht beim auftrennen schnell kaputt und zerfasert an den Rändern, deswegen wird ich für Anfänger evtl. einen anderen (am besten glatten) Stoff wählen. Plüsch wäre dann auch nicht so geeignet, weil man sich da leicht verhaspelt wie groß man da einzelne Teile machen muss (nämlich immer viiiiiel größer als man denkt ;)).

Musiktipp:
Comedian Harmonists "Ich wollt' ich wär' ein Huhn"
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